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Regeneration

Von Ansatzpunkten und Philosophien zu Praktiken und Angeboten:
Ökologische Bildung & Regenerative Beratung

Für uns ist es wichtig, regenerative Praktiken und Methoden dabei nicht nur selbst anzuwenden, sondern auch über unser eigenes Land hinaus in Wirklichkeit zu verwandeln.

Dafür bieten wir in Kursen, Workshops und anderen Formaten Hintergründe, Ansätze, Einführungen sowie Werkzeuge für Interessierte. Wir thematisieren die Klima- und Biodiversitätskrise, ihre Ursachen und Auswirkungen sowie aktive Maßnahmen, die man selbst oder in Gemeinschaft umsetzen kann.

Wir bieten darüber hinaus aber auch Vor-Ort-Unterstützung für die (Um-)Gestaltung des eigenen Garten und Landes, Außenbereiches des Restaurants oder der Schule oder sogar des Gemeinschaftsplatzes der Nachbarschaft! Die Fläche soll möglichst bestäuberfreundlich, schattengebend und gemeinschaftlich gedacht werden? Wir bieten Unterstützung in Form von gemeinsamen Designentwürfen und/oder aber der direkten Umsetzung!

Regeneration auf der Casa Altermundialista

Auf der Casa Altermundialista passiert seit Anfang Juni 2025 Regeneration auf etwa 3 Hektaren Land - von einer Apfelmonokultur hinzu einem syntropischen Agroforst-System mit Äpfelbäumen als Hauptkultur neben mindestens 30 weiteren Pflanzenarten, von intensivem Mähen und Heuernte zu Mähen mit Ruhephasen für Tiere und Pflanzen und für die Unterstützung von neuem Bodenaufbau. Von Herbiziden und Pestiziden zu gesundheitsunterstützenden Baumschnitten und anderen Praktiken, die das hiesige Ökosystem gesunder und somit auch weniger anfällig für Krankheiten macht. Dazu kommen Aufräumaktionen, regelmäßige Bodenprobenentnahmen und die Integration von Tieren und weiteren Pflanzen, die schonende Pflege und Unterstützung des Flusses und dessen Bewohnern, sowie die Erschaffung neuer Biotope durch unterschiedlichste Experimente wie natürliche Regenführung, Rückhaltesysteme oder Permakulture Prakiken zur Wasserführung und -speicherung.

Wir sehen uns hier als Ökosystem-Dienstleister, deren Aufgabe es ist, ihr natürliches Umfeld zu beobachten und zu lernen, wie sie es am Besten unterstützen können, welche Maßnahmen, es wann und wie braucht und wie es auf die unternommenen Schritte reagiert.

Auf der Casa Altermundialista passiert seit Anfang Juni 2025 Regeneration auf etwa 3 Hektaren Land - von einer Apfelmonokultur hinzu einem syntropischen Agroforst-System mit Äpfelbäumen als Hauptkultur neben mindestens 30 weiteren Pflanzenarten, von intensivem Mähen und Heuernte zu Mähen mit Ruhephasen für Tiere und Pflanzen und für die Unterstützung von neuem Bodenaufbau. Von Herbiziden und Pestiziden zu gesundheitsunterstützenden Baumschnitten und anderen Praktiken, die das hiesige Ökosystem gesunder und somit auch weniger anfällig für Krankheiten macht. Dazu kommen Aufräumaktionen, regelmäßige Bodenprobenentnahmen und die Integration von Tieren und weiteren Pflanzen, die schonende Pflege und Unterstützung des Flusses und dessen Bewohnern, sowie die Erschaffung neuer Biotope durch unterschiedlichste Experimente wie natürliche Regenführung, Rückhaltesysteme oder Permakulture Prakiken zur Wasserführung und -speicherung.

Wir sehen uns hier als Ökosystem-Dienstleister, deren Aufgabe es ist, ihr natürliches Umfeld zu beobachten und zu lernen, wie sie es am Besten unterstützen können, welche Maßnahmen, es wann und wie braucht und wie es auf die unternommenen Schritte reagiert.

Ökologische Bildung & Regenerative Beratung

Für uns ist es wichtig, regenerative Praktiken und Methoden dabei nicht nur selbst anzuwenden, sondern auch über unser eigenes Land hinaus in Wirklichkeit zu verwandeln.

Dafür bieten wir in Kursen, Workshops und anderen Formaten Hintergründe, Ansätze, Einführungen sowie Werkzeuge für Interessierte. Wir thematisieren die Klima- und Biodiversitätskrise, ihre Ursachen und Auswirkungen sowie aktive Maßnahmen, die man selbst oder in Gemeinschaft umsetzen kann.

Wir bieten darüber hinaus aber auch Vor-Ort-Unterstützung für die (Um-)Gestaltung des eigenen Garten und Landes, Außenbereiches des Restaurants oder der Schule oder sogar des Gemeinschaftsplatzes der Nachbarschaft! Die Fläche soll möglichst bestäuberfreundlich, schattengebend und gemeinschaftlich gedacht werden? Wir bieten Unterstützung in Form von gemeinsamen Designentwürfen und/oder aber der direkten Umsetzung!

Regeneration auf der Casa Altermundialista
Hintergründe:
Permakultur & Syntropischer Agroforst

Viele der Perspektiven, die wir auf unsere Ökosysteme haben und die Ansätze, wie wir mit ihnen interagieren - wie beispielsweise nicht zu Pflügen oder immer zu mulchen - stammen aus der sog. Permakultur. Die Bewegung der Permakultur, hat sich in den 1970er Jahren geformt und greift dabei an vielen Stellen Weisheiten und Traditionen indigenen Völker auf. Große Prinzipien sind hierbei, mehr natürliche Kreisläufe zu schaffen und zu nutzen, möglichst schonend mit Ressourcen wie bspw. Wasser umzugehen, statt Monokulturen auf Vielfalt und Mischkulturen zu setzen und dabei vor allem auch Synergie-Effekte und Symbiosen, zu nutzen. All das mit einem Hauptziel: möglichst wenig in die Komplexität eines wachsenden Ökoysystems, das Überfluss anstrebt, einzugreifen sondern es gezielt zu unterstützen.

Auch geht es neben der reinen Implementierung von anderen Methoden um ein verändertes Weltbild, was weniger gegen Natur als mit ihr zu arbeiten sucht. Einen Schritt weiter geht das von Ernst Gösch entwickelte Prinzip des 'syntropischen Agroforst'. Hier werden bisher für wahr gehaltene grundlegende Prinzipien hinterfragt. Im Kern steht die Aussage, dass in geschlossenen Systemen, die wir kreieren nicht wie in der Entropie angenommen immer und immer mehr verbraucht wird, bis schlussendlich das ganze System kollabiert, sondern das genaue Gegenteil passiert: die einzelnen Teile des Systems potenzieren sich gegenseitig. Daraus können Systeme des Überflusses entstehen. Ganz im Kontrast zu Feldern der konventionellen und industriellen Landwirtschaft, auf denen durch Monokulturen, das jährliche Aufbrechen des Bodens, der Hinzugabe von Herbiziden und Pestiziden und chemischem Düngeeinsatz ein Kreislauf entsteht, der tatsächlich den Verfall von Leben (im Boden und darauf) zur Folge hat, wird mit Syntropischen Agroforst-Systemen eine andere Landwirtschaft geschaffen. Aus Beobachtungen wie gesunde Wälder und Ökosysteme funktionieren, werden wichtige Regeln und Ansätze für das eigene Agrarwirtschaften, den Aufbau, die Pflege sowie die Rolle des Menschen abgeleitet, die solche 'Systeme des Überflusses' schaffen, wobei alle - Boden, Biodiversität und Gesundheit der Ökosysteme, die Ernte und der Geldbeutel - profitieren können. So entstehen gesunde, wirtschaftlich interessante und klimaresiliente Agrar-Systeme.

Die Philosophie, die dem syntropischen Agroforst zugrundeliegt, strebt dabei oftmals auch eine politische Umwälzung dessen an, was wir Landwirtschaft nennen. Es versucht Produktion von Lebensmitteln und Ökosystemdienstleistungen in die Verantwortung von Individuen und Gemeinschaften vor Ort zurückzulegen und ihnen die Instrumente zu geben, sich von der landwirtschaftlichen Industrie unabhängig zu machen, eigene Ansätze zur Bodenfruchtbarkeit und Ertragssteigerung bei gleichzeitiger Ökosystemstärkung zu entwickeln. Es stärkt die Diversifizierung der Zielkulturen und senkt somit die Schäden, dich durch Ertragsausfälle in einem sich rasant wandelnden Klima entstehen.

Und gleichzeitig führt es uns ein in die Geschichten und Erzählungen unserer natürlich Umwelt.

Geschichten die wir schädlicherweise längst vergessen haben.

Es lehrt uns die Sprache des Waldes.

Wir sollten daher zuhören.

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